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Neuigkeiten

HOFFEST 2006

Das diesjährige Hoffest unsere Gymnasiums war wie auch in den Jahren zuvor ein riesen großer Erfolg!!!

Das Wetter war genial, es kamen viele Freunde, ehemalige Schüler, sowie Lehrer und noch dazu gab es Unmengen von Leckereien (Hot Dogs, Crêpes, Waffeln, Bratwürstchen, Sandwiches, Cocktails usw.) 

Außerdem gab es ein vielseitiges, buntes Bühnenprogramm. Unter anderem Die Lehrerband mit einem super Repertoire ("Er gehört zu mir"  uva.), viele schöne Tänze aus "König der Löwen", der Popchor [Beibemerkung: ausnahmsweise mal unter der Leitung von Hr. Siegmeier!] die mit einer Reihe von Superhits auftraten ( "Holy", "There you'll be, Pearl Harbor" - mit einer Solo-Glanzleistung von Melanie, "For the longest time" ) und die Big Band unter der Leitung von Hr. Siegmeier war ebenfalls mit Spitzenleitsungen vertreten.

Also das Fazit: MAL WIEDER EIN GENIALES HOFFEST!!!

Helmhöltzer in Helsinki

 

 

 

 

Nach monatelanger Vorbereitung war es am Sonntagmorgen den 23. April dann endlich soweit: Wir, neun Schülerinnen des Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium Potsdam sowie unsere Begleiterin Frau Skoruppa, traten die Reise zur sechsten Helsinki International Model United Nations Konferenz, kurz HELIMUN an. Diese Konferenz dient zur Simulation der Arbeit der UNO, wobei ausschließlich Schülerinnen und Schüler das Geschehen in die Hand nehmen. Das Prinzip ist dem eines Planspiels sehr ähnlich. Aus ganz Deutschland waren wir die beiden einzigen teilnehmenden Delegationen und vertraten die Länder Mosambik und Syrien.

Erfolgreiche Teilnahme an HELIMUN Konferenz 2006

Hier möchten wir uns für die herausragende Unterstützung durch Frau Friedrich vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bedanken, welche sich erfolgreich für eine Förderung des Projektes eingesetzt hat.

Da noch keine Flug-Direktverbindung zwischen Berlin und Helsinki existierte, legten wir einen Zwischenstopp in Tallinn ein, wo eine Fähre zwischen der estnischen Hauptstadt und Helsinki pendelt. Schon die Überfahrt gestaltete sich durch Finnische Karaoke und strahlenden Sonnenschein an Deck abwechslungsreich.

 

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Helmhöltzerinnen in Helsinki
Am Hafen wurden wir bereits freudig von unseren finnischen Gastfamilien erwartet, die uns für die kommenden vier Tage aufnehmen und uns einen Einblick in die finnische Kultur gewähren wollten. Noch am selben Abend durften einige Schülerinnen von der „echten“ finnischen Sauna Gebrauch machen.

 

Am Montag nach einem zeitigen Frühstück, machten wir uns auf den Weg zur Koulusaari Upper Secondary School, wo die zweitägige Konferenz stattfinden sollte. Nachdem alle Delegierten mit ihren Namensschildern, ihren Plakaten mit den jeweiligen Ländernamen und, ganz wichtig, dem Notizpapier ausgestattet waren und bereits ein wenig „Lobbying“ betrieben hatten, konnte um 9.00 Uhr die Eröffnungsveranstaltung mit den Eröffnungsreden der Veranstalter, des Generalsekretärs und den jeweiligen „Botschaftern“ aller teilnehmenden Länder beginnen.

Anschließend begaben sich alle Delegierten in die jeweiligen Ausschüsse, denen sie zugeteilt waren. Im „Online Discussion Forum“ unter www.helimun.org hatte man schon einige Wochen zuvor begonnen, sich mit seinen Mitdelegierten bekannt zu machen, Lösungsansätze zu den einzelnen Themen und entsprechende Muster-Resolutionen zu diskutieren. Neben den vier „normalen“ Komitees mit Themen wie Beseitigung und Vernichtung von Personenminen, Frischwasserversorgung und Abwassersysteme in Katastrophengebieten, Frauenförderung in unterentwickelten Ländern und Nationalitäten in Beziehung zur Staatenfolge gab es noch den Sicherheitsrat mit dem Thema „Afrikas Lebensmittelkrise als Bedrohung von Frieden und Sicherheit“ und den Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC), welcher sich mit der Prävention von Aids und der Behebung der Schuldenlast in der Dritten Welt befasste. Karla, die letztes Jahr schon als Delegierte teilgenommen hatte, durfte dieses Jahr in die Rolle der stellvertretenden Vorsitzenden im dritten Komitee schlüpfen.

Nach einer kurzen Anwesenheitskontrolle der einzelnen Länder wurde auch schon die erste Resolution debattiert. Diese hatte man während der langen Vorbereitungszeit verfasst und mit ein wenig Glück fand man genügend „Nebenantragssteller“, deren ausreichende Anzahl erst die Zulassung zur Diskussion ermöglichte. Während der Hauptantragsteller in der Zeit zu Gunsten der Resolution daraus die „rechtswirksamen Klauseln“ vorgelesen, seine Resolution verteidigt und andere Delegierte die Resolution mit einer eigenen Rede unterstützt hatten, wurden in der Zeit wider der Resolution ebenfalls Reden gehalten, gegebenenfalls Änderungen vorgeschlagen und über diese abgestimmt. Das wichtigste jedoch war im Sinne der Politik des jeweiligen Landes zu denken und zu handeln, was dann doch nicht immer ganz leicht fiel. Zum Schluss der Debatte entschied die Mehrheit, ob die betreffende Resolution abgelehnt oder unterstützt wird.

Nach einem stärkenden Mittagessen und einer weiteren Debatte wurde der Tag um 15.00 Uhr beendet. Später erklärten sich einige der finnischen Gastschüler bereit, mit uns eine kleine Besichtigungstour durch Helsinki zu unternehmen. Nach so viel frischer Luft gingen wir früh ins Bett, um auch am zweiten Tag wieder aktiv mitreden zu können.

Am Dienstag fing die Konferenz schon um 8.00 Uhr an, damit vor den Debatten genug Zeit für die Delegationsfotos und das „Lobbying“, das Beeinflussen bzw. Überzeugen der Delegierten vom eigenen Standpunkt, blieb. Bis zum Mittagessen wurden weitere Resolutionen in den einzelnen Komitees diskutiert und letztendlich diejenige herausgesucht, welche in der Generalversammlung nochmals debattiert werden sollte. Um 12.00 Uhr versammelten sich dann alle Delegierten zu diesem Zweck in der Konferenzhalle. Zwischenzeitlich ging die Diskussion noch sehr erhitzt vonstatten, da der Vorsitzende eines Komitees entgegen dem Willen der Delegierten eine andere Resolution ausgewählt hatte. Doch auch dieses Problem ließ sich politisch korrekt lösen, die Debatte wurde einfach „vertagt“.

Während der Abschlussveranstaltung wurden erneut Reden gehalten, unter anderem vom stellvertretenden Generalsekretär und dem Konferenzmanager.

Den späten Nachmittag ließen wir im Kunstmuseum, bei Pizza Hut oder im Kino mit Johnny Cash ausklingen.

Mittwoch war als Besichtigungstag eingeplant und so trafen wir uns morgens alle am Hafen, um dann gemeinsam zu der Insel Soumenlinna vor Helsinki zu fahren, wo wir die weitläufigen Festungsanlagen besichtigten, die einst zum Schutz vor Angriffen Russlands erbaut worden waren. Wieder auf dem Festland besuchten einige das Museum für zeitgenössische Kunst oder das Nationalmuseum, andere wiederum durchforsteten die Innenstadt nach Souvenirs oder besuchten die langjährige Brieffreundin. Am Abend genossen wir die letzten Stunden gemeinsam mit unseren Gastfamilien.

Am Donnerstag mussten wir bereits um 7.00 Uhr morgens wieder am Hafen sein, um dann in Tallinn den frühen Anschlussflug nicht zu verpassen. Trotzdem blieb noch eine knappe Stunde Zeit die wunderschöne Altstadt Tallinns zu genießen, die ganz im Kontrast zu den eher tristen Gebäuden der anderen Stadtteile stand. Zurück in Deutschland, nach fünf gemeinsamen Tagen, vielen neuen Erfahrungen und sehr viel Spaß trennten sich unsere Wege, aber nur um uns Freitag wieder in der Schule zu sehen.

Schüler aus Rennes zu Gast

 

 

 

Egalité, Fratanité, Liberté - "La Grand Nation" - das mögen Wörter sein, die uns Deutschen und auch anderen Europäern sofort in den Kopf kommen, wenn wir über unseren westlichen Nachbarn - Frankreich - nachdenken. Was wäre dieses Land ohne seinen Nationalstolz? "Aimer son pays, en être fier." - Sein Land lieben und darauf stolz sein. - trifft das für die Franzosen tatsächlich mehr zu als für uns Deutsche? Das ist eine Frage, die unseren Französich-GK sehr beschäftigt hat, da bei dem Thema: Jaques Chirac, die Liebe der Franzosen zu ihrem Land so einige Fragen und Vorurteile sowie teils zutreffende Klischees ans Licht gekommen sind.

"Aimer son pays, en être fier."

Doch dieses Mal waren wir mit unseren Fragen nicht alleine, denn Mme Lamballais, französische Lehrerin für EPS (Sport) von unserer Austauschschule in Rennes, war zu Gast in unserem Unterricht. Das Glück eine 'echte' Französin bei uns zu haben, lag daran, dass unsere Schule als Europaschule seit einigen Jahren die gute Partnerschaft zum College Saint Genevieve in Rennes/ Frankreich pflegt. Die Schüler können bei diesem Austausch nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern auch die Kultur des Nachbarlandes ganz individuell in Gastfamilien erleben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einen Blick in das jeweils andere Schulsystem zu werfen - deshalb hospitierten die 'kleinen' Franzosen auch in dem Unterricht unserer Schule.

Obwohl der Austausch für "die Kleinen" (8. und 9. Klasse) vorgesehen ist, konnten wir dieses Jahr auch profitieren, da Frau Russell die Lehrerin zu uns einlud. Somit hat unser Französisch-GK eine Stunde die Gelegenheit genutzt, die französische Lehrerin - sicherlich auch stellvertretend für die Meinung einiger anderer Franzosen - über ihre Ansicht zu ihrem Präsidenten Jacques Chirac und der Wichtigkeit des französischen Nationalstolzes auszufragen.

Über viele Antworten und Ansichten waren wir sicherlich sehr überrascht. Am meisten darüber, dass sie sich zuerst als Bretonin fühle. Das gab uns Branbenburger zu denken. Stolz sei sie allerdings ein wenig auf die Rolle und Wichtigkeit Frankreichs in unserer Welt. Ganz im Gegensatz dazu stehe ihre Identifikation mit der französischen Regierung - im Speziellen mit J. Chiracs Ansichten und Vorsätzen. Er vertrete ihrer Meinung nach leider nicht die Meinung und Wünsche des Großteils der französischen Bevölkerung und er sei nur deswegen ein zweites Mal von der Mehrheit als Präsident gewählt und anerkannt worden, da der zweite Kandidat und Mitstreiter einer sehr rechts ausgerichteten Partei angehört habe - und das sei wesentlich schlimmer als Chirac - besonders bedenklich aber seien seine Atomwaffendrohungen, die das französische Volk ganz klar ablehnen würde.

Aber ganz ehrlich: in welchem Land auf dieser Welt vertreten die Staatsoberhäupter noch die Interessen ihres 'Landes'?

Ähnlich wie bei uns, so stellte es sich zumindest sowohl in dem Gespräch mit ihr als auch innerhalb unseres Französisch-GK heraus, kann sich die Mehrheit, im Besonderen junge Leute - in Frankreich und in Deutschland - mittlerweile am besten mit Europa, also einer Art multikulturellen Gesellschaft mit unterschiedlichen Sprachen, identifizieren, die miteinander in Kontakt steht, eng kooperiert und sich durch kulturelle sowie wirtschaftliche Programme unterstützt.

Schön für uns war es auf jeden Fall, sich über die sprachlichen Barrieren hinweg auszutauschen, und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn uns die französischen Gäste wieder besuchen.

Helmhöltzer in Rennes

 

 

 

Geschrieben von Alexander Skrzipczyk   
Während in Berlin und Potsdam noch Schnee und Minusgrade an der Tagesordnung waren, machten sich Mitte März einige Schüler der neunten und zehnten Klassen in Begleitung von Frau Russell und Frau Nöhre-Bernsdorf auf den Weg nach Rennes, der Hauptstadt der Bretagne. Nachdem im Februar die französischen Korrespondenten für eine Woche nach Potsdam gekommen waren, sollte nun der zweite Teil des Austausches stattfinden, in dem die deutschen Schüler eine Woche lang den französischen Norden unsicher machen durften. So begann der Morgen des 15. März für die meisten Schüler schon sehr früh, da um halb acht der Treffpunkt im Flughafen Berlin-Schönefeld verabredet worden war.

Als schließlich auch der letzte werdende Franzose am Treffpunkt angelangt war, wurde zügig mit dem Einchecken begonnen, als es jedoch zur Gepäckkontrolle kam, mussten erste Verluste wie Scheren, Messer und Schraubenzieher in Kauf genommen werden.

Nachdem diese letzten Schwierigkeiten überwunden waren, stand einer erfolgreichen Reise eigentlich nichts mehr im Wege und ehe man bis trois zählen konnte, waren wir nach einer Stunde Flug auch schon in Paris-Orly gelandet. Da der Flug schon etwas eher als geplant gelandet war, bot sich uns plötzlich die Möglichkeit für zwei Stunden Paris zu erkunden, bis der TGV nach Rennes abfahren sollte. Ein Großteil der Schüler hatte nach dem frühen Aufstehen erst einmal das Bedürfnis, einen warmen Kaffe, pardon café, zu schlürfen. Nach kurzer Entspannung trauten wir unseren Augen kaum, als der Ober die Rechnung brachte, da jeder café fast vier Euro kostete.

Noch etwas verärgert wegen des hohen café-Preises machten wir uns auf den Rückweg zum Gare Montparnasse, wo schon die Lehrerschaft wartete und sichtlich erleichtert war, dass alle Schüler zuverlässig und pünktlich am Ort ankamen. Mit dem TGV ging es dann im Tempo 300 km/h in Richtung Rennes, das wir gegen 16.25 Uhr erreichten. Die Freude über das Wiedersehen mit den französischen Korrespondenten war groß und daher war es nicht verwunderlich, dass alle Austauschteilnehmer so schnell es ging mit den Gastfamilien nach Hause fuhren, da es viel zu erzählen gab.

 

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Der Pariser Eifelturm
Als wir aus dem Bahnhof von Rennes hinaustraten, strahlte uns die Sonne aus Leibeskräften entgegen und es herrschten milde 19° C, was für uns Sonnenentwöhnte eine besondere Freude war. Nach einem sonnigen Abend in den Familien fielen wir todmüde ins Bett und schliefen bis zum nächsten Morgen, an dem wir auch wieder sehr früh raus mussten, denn die Schule rief...

 

Schon am Frühstückstisch ergaben sich wiederum verwunderliche Dinge: Es gab keine Teller. Als ich meinen Korrespondenten darauf ansprach, meinte dieser, das sei hier so üblich…und tatsächlich hatten andere Schüler dasselbe "Phänomen" beobachtet. Nachdem sich alle schließlich an der Lycée Ste Geneviève eingefunden hatten, ging man mit dem jeweiligen Korrespondenten in die Unterrichtsstunden.

Das Vorurteil, dass in Frankreich mit mehr Disziplin gelernt werde, konnte ein Großteil der Schüler nicht bestätigen. Es flogen unter anderem durch den Klassenraum: Schokoriegel, sämtliche Stiftsorten und auch der ein oder andere Stuhl verließ seinen ursprünglichen Platz. Dies geschah in einer Französisch-Stunde, wohingegen aus anderen Klassen berichtet wurde, dass konzentriert und ruhig gelernt werde. Am Nachmittag strahlte die Sonne und wir bekamen zum ersten Mal die schöne Innenstadt von Rennes zu sehen, die reich an Kirchen, Cafés und Restaurants war. Auch wurden lebendige Muscheln, Krebse und Seeigel in den Markthallen von Rennes bewundert. Unsere Freude wurde lediglich von den vielen Demonstrationen in der Innenstadt getrübt, die für uns und unsere Korrespondenten ein kleines Sicherheitsrisiko darstellten. Mittlerweile hatten wir uns schon sehr gut eingelebt und die Französisch-Kenntnisse auch schon zur Genüge beansprucht.

Am Freitag, den 17.März wurden wir schließlich vom Direktor der Schule, Monsieur D'Hueppe, begrüßt, der uns, freundlich durch seine Brille anschauend, willkommen hieß. Anschließend wurde uns erneut der Genuss zuteil, in den Unterricht zu gehen. Alles war dabei: Von der Oxidation des Nagels in Physik bis hin zur Funktionsweise des Computers im Technik-Unterricht. Spätestens hier konnten wir feststellen, dass es auch sehr strenge französische Lehrer gibt. Nachdem sämtliche Nägel-Oxidationen analysiert waren, wurde zum Mittag gegessen. Man konnte zwischen dem "Self" und dem etwas beliebteren "Fast" wählen. Mit vollem Magen wurde der Nachmittag bei erneut sonnigem Wetter in der Innenstadt verbracht, wonach man wieder zur Schule zurückkehrte und mit den Korrespondenten nach Hause fuhr. Gegen Abend lernten einige deutsche Schüler eine scheinbar große französische Tradition kennen, denn alle französischen Jungen sprachen darüber: Das "Space Laser". Hierbei geht es darum, in einem dunklen Raum mit einer Laserpistole umherzurennen und möglichst viele andere Mitspieler zu treffen, wobei aus dem Lautsprecher laute Musik und "I Will Survive"-Rufe dröhnen. Viele Familien ließen den Abend in einer landestypischen Créperie ausklingen.

Das Wochenende wurde gänzlich in den Familien verbracht und rückblickend kann man sagen, dass in den zwei Tagen sehr viel über die Kultur und Gebräuche des Landes gelernt worden ist. Viele Ausflüge wurden unternommen, beispielsweise zum legendären "Mont Saint Michel" oder auch nach Paris. Frisch geduscht und erholt vom Wochenende begann für uns am Mo, den 20.3. die neue Woche, die sogleich mit einem absoluten Höhepunkt aufwartete: Die Fahrt in die Küstenstadt St. Malo. Mit einem großen Reisebus nur für uns allein legten wir die ungefähr einhundert Kilometer nach St. Malo zurück, in dem schon fleißig in Bretagne-Reiseführern geblättert wurde. Schließlich im Urlaubsort angelangt, wurde uns von einer freundlichen Frau eine kurze Stadtführung gegeben, nach der alle ihre eigenen Wege gingen. Man entspannte sich bei schönem Wetter am Strand, ging in einer Créperie essen oder kletterte an den Klippen umher. Alles in allem bleibt ein wunderschöner Tag in St. Malo, der individuell in den Gastfamilien ausklingt, oder bei einem Glas Cidre noch mal Revue passiert wird.

Als Kontrast dazu wurde am nächsten Tag, Dienstag den 21.3., in der Schule an Vektoren geknobelt und eine Deutschstunde bewundert. Auch einige Englischstunden erlebten wir während unserer Frankreichfahrt, die uns gezeigt haben, dass unsere Englischlehrer beruhigt aufatmen könnten. Fragte man einen französischen Korrespondenten nach der Ursache für die Abneigung dem Englischen gegenüber, so erhielt man stets als Antwort: "Ich weiß nicht genau", bis mich der Vater meines Austauschschülers schließlich aufklärte und meinte, dass die mangelnde Affinität der Franzosen zum Englischen wohl aus historischen Gründen heraus entstanden sei. Nach dem Mittagessen brachen wir auf, um die Produktionsstätte der größten französischen Zeitung "Ouest France" zu besichtigen. Beeindruckend, wie viele Papiermassen verarbeitet werden müssen, damit tausende von Franzosen täglich ihre Zeitung im Briefkasten haben. Nachdem wir zur Schule zurückgekehrt waren, verabschiedeten wir uns von den französischen Schülern, die wir am nächsten Morgen nicht mehr sehen würden und fuhren mit einem weinenden Auge ein letztes Mal zur Gastfamilie. Abends wurde meist noch ein Abschieds-Champagner getrunken oder ein Abschiedsessen gekocht, wonach schnell die sieben Sachen wieder im Koffer verstaut wurden, da es ja am Morgen wieder nach Deutschland gehen würde.

Am Morgen des 22.März wurde hastig gefrühstückt und in aller Frühe zum Bahnhof von Rennes gefahren. Als letztendlich alle deutschen Schüler anwesend waren und sich von ihren Gastschülern verabschiedet hatten, wurden Gepäck, Schüler und Lehrer im TGV verstaut und es ging Richtung Heimat mit Zwischenhalt in Paris.

Bereits im Zug wurden Vorschläge und wilde Zeitberechnungen durchgeführt, da wir nur einige Stunden in Paris zur Verfügung hatten. So kam es, dass viele Schüler in getrennten Gruppen Paris auskundschafteten. Fast keine Sehenswürdigkeit wurde ausgelassen, weder Eiffelturm, Louvre oder Invalidendom blieben von uns Bildungstouristen verschont.

Gegen späten Nachmittag verließen wir die Stadt der Liebe vorerst und landeten problemlos in Berlin Schönefeld, wo die Familien schon darauf warteten, uns endlich wieder in die Arme schließen zu können.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Austausch für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis war, da viel Kulturelles dazu gelernt wurde und neue Leute kennen gelernt wurden. Auch bleibt zu hoffen, dass unsere Französischlehrer in Zukunft beim Korrigieren unserer Arbeiten etwas weniger die Stirn runzeln werden...

Der Kreislauf des Lebens

 

 

 

Geschrieben von Babette Kaiserkern   

Großer Erfolg für Helmholtz-Gymnasium im Nikolaisaal mit „König der Löwen“

Die Bühne bebt, die Savanne lebt. Als der König der Löwen von der Tierherde überrannt wird, hält es keinen der jungen Musiker und Sänger auf dem Podium mehr. Am dramatischen Wendepunkt der Erzählung trampeln und stampfen sie wild drauflos. Ein überraschender, aber passender Ausbruch, der auch zeigte, mit wieviel Herzblut die Mitwirkenden des Helmholtz-Gymnasiums bei der Sache für das Musical „König der Löwen“ sind. Aus der Idee von zwölf Schülern des Leistungskurses Musik entstand binnen eines Jahres ein Großprojekt, an dem rund 100 Jugendliche in allen Bühnen-Sparten beteiligt sind (Regie: Cornelia Lück). Die Mühe hat sich gelohnt. Entstanden ist ein Gemeinschaftskunstwerk, das selbst den Vergleich mit professionellen Darbietungen nicht scheuen muss.

 

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Eine Auswahl von eigens angefertigten Masken

Eine fast leere Bühne bringt die sehens- und hörenswerten Elemente der Aufführung gut zum Vorschein. Vor dem dezent in Beige und Weiß gekleideten Chor und Orchester steht nur der – weiß angemalte – Felsen „Pride Rock“ im Zentrum. Abstrahierende Landschaftsgemälde in klaren Farben bilden eine unaufdringliche Hintergrundkulisse für die spannende und bewegende Geschichte.
Nach dem gewaltsamen Tod von König Mufasa (Jakob Eschenburg) übernimmt sein böser heuchlerischer Bruder Scar (starke Bühnenpräsenz: Martin Kagel) die Regierung. Unter seiner Herrschaft versinkt das Land im Elend, woran die verbündeten Hyänen (Stefanie Becker, Dennis Briese, Christina Matz) und ihre Gefolgstruppen nicht unbeteiligt sind. In der Zwischenzeit entwickelt sich aus Mufasas kleinem Sohn Simba (Benjamin Barth) ein würdiger Nachfolger (Sebastian Jähnke) seines Vaters. Doch das muss der Junge erst mal erkennen. Dabei helfen ihm das drollige Warzenschwein (Thomas Beckmann) und die praktisch veranlagte Meerkatze (beweglich: Lena Liboschik) ebenso wie der weise Pavian Rafiki (gesanglich hervorragend: Sylvia Swierkowski). Und natürlich die Liebe in Gestalt seiner Spielkameradin Nala (Iris Waschke).

Den Helmhöltzern gelingt es, die dicht gewebte, symbolisch leuchtende Märchengeschichte in jedem Moment zu verdeutlichen. Vielleicht auch deshalb, weil hier viele Aspekte zusammenkommen, die junge, nachdenkliche Menschen bewegen, wie Vater-Sohn-Beziehung, Erwachsenwerden, erste Liebe und der alte Kampf zwischen Gut und Böse. Doch die Hauptrolle spielt natürlich die mitreißende Musik, die überwiegend von Elton John komponiert wurde. Es sprüht und glüht, prasselt und pulsiert in den eigens für diese Aufführung neu entstandenen Arrangements unter der musikalischen Leitung von Helgert Weber. Tanzszenen voller Schwung und Witz (Choreographie: Berit Rumpf), Sologesang mit Ausdruck, doch ohne Künstelei und packende Chöre nehmen das Publikum im ausverkauften Saal gefangen. Wenn die Hyänenarmee zu markigen Bläserfanfaren salutiert und marschiert und zum Samba-Rhythmus zackigen Can-Can tanzt, gibt es Zwischenapplaus. Hohes Niveau findet sich nicht nur bei den Tänzern mit Spagatsprüngen, Pirouetten und Flic-Flacs. Neben dem schwungvollen Orchester mit vielfältiger Percussion, Streichern, Bläsern, E-Gitarre ragt besonders der Chor hervor. Überaus klangvoll und präzise klingen die anspruchsvollen, neu arrangierten, teilweise afrikanisch inspirierten Gesangspartien, allen voran „Nants Ingonyama“ und „The Circle of Life“. Farbenfrohe Kostüme (Vera Barakina) und prächtige Masken (Leistungskurs Kunst) ergänzen das rundum gelungene Spiel um den Kreislauf des Lebens.

Probe in der Turnhalle

Unser fleißiges Orchester unter der perfekten Leitung von Helgert Weber.

Scar!! (martin Kagel)

Benni Barth alias Simba

Aufgeregte Schaupieler in Hektik vor dem Auftritt

Peace!

Der letzte Blick in den Spiegel bis es losgeht...

Der große Nikolaisaal füllt sich und die Menge freut sich (berechtigt) auf ein großes Spektakel...

Das Orchester kommt mit viel Applaudierung auf die Bühne.

Die lustigen drei samt Timon und Pumba

Die fiesen Hyänen

Der großer Chor ist voll in seinem Element

Applaus Applaus!!! die Menge tobt...

Alle erheben sich.. auch das Publikum gibt Standing Ovations

 

NOCHMALS VIELEN DANK AN ALLE BETEILIGTEN!!! VORALLEM AN UNSER ORCHESTER ()

 

 

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